Frederique Constant Horological Smartwatch

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Marke: Frederique Constant
Modell: Silver Dials Mens Horological
Typ: Smartwatch
Internal-Ref: 057
Ref.: FC-285LGS5B6
Herstellungsjahr: 2020
Gehäuse: Edelstahl
Armbandmaterial: Leder (Original)
Uhrwerk: Quarz
Ø: ca. 42mm (ohne Krone)
Uhrenglas: Kratzfestes Saphirglas

Zustand:
Neuwertiger Zustand da kaum getragen.

Besonderes:
- Smartwatch mit Bluetooth / App

  • - Originalverpackung und Papiere

Frederique Constant Horological

Horological Smartwatch wurden für Männer entwickelt, die von der Quarzuhr an ihrem Handgelenk mehr erwarten als nur die Anzeige der Uhrzeit. Sie richtet sich an Kunden auf der Suche nach einem aufregenden Nutzererlebnis mit dynamischem Coaching, Schlaf- und Aktivitätsüberwachung, Get-Active-Alarmsystem, Always-on time- & Datumsfunktion mit unzähligen Informationen zur Selbstoptimierung anhand von Features, die individuell angepasst werden können.Auch das Design zählt zu den besonderen Stärken der Frederique Constant Horological Smartwatch. Die neuen Modelle begeistern mit einem 42 mm-Edelstahlgehäuse und einem gewölbten Saphirglas.

Angetrieben werden sie von dem smarten Kaliber MMT-285, bei dem sämtliche Funktionen über die Krone eingestellt werden können, wobei die Lebensdauer der Batterie mindestens 2 Jahre beträgt. Die hellgrauen oder hellblauen Zifferblätter werden mit einem feinen Sonnendekor und applizierten Silberindizes mit Leuchtmassebeschichtung vollendet. Die handpolierten Zeiger sind mit weißer Leuchtmasse beschichtet, wodurch die Uhr den Look einer traditionellen analogen Schweizer Luxusuhr erhält.Die Uhr bietet Stunden, Minuten und ein Datum in einem Zähler bei 6 Uhr. Hinzu kommt eine zusätzliche Anzeige, die Ihnen Auskunft über den Prozentsatz der erreichten Ziele gibt, die der Kunden zuvor in der speziellen Frederique Constant Smartwatch App (sowohl für iOS als auch für Android erhältlich) definiert hat.

Neupreis: Fr. 1'590.--

Frederique Constant

Der Name Frederique Constant steht für hervorragende Uhren zu gemäßigten Preisen. Das Konzept trägt nun schon seit drei Jahrzehnten – der Gründer Peter Stas gibt Einblick ins Innenleben der Marke.

Für eine Schweizer Uhrenmarke sind 30 Jahre kein Alter – über diesen Zeitraum aber konstant Erfolg zu haben, das gibt es nicht oft. Im September 2018 feierten das Gründer-Paar Aletta und Peter Stas den 30. Geburtstag von Frederique Constant. Mit einer jährlichen Produktion von 160.000 Uhren ist das Unternehmen heute eine echte Größe in der Branche. Die Anfänge allerdings waren bescheiden: Die beiden Niederländer standen in den 80er-Jahren noch am Anfang ihrer Karrieren, arbeiteten als Expats in Asien und entdeckten bei einem Skiurlaub in der Schweiz ihr Faible für noble Armbanduhren. Doch es ging ihnen wie vielen anderen: Das junge Paar konnte sie nicht bezahlen.

„Natürlich gab es in Asien preiswertere Uhren“, erinnert sich Peter Stas, „ die waren jedoch nicht hübsch.“ Er wollte hochwertige, aber bezahlbare Zeitmesser. Die eigene Uhrenfirma war eine Gründung aus Begeisterung, aber ohne Naivität. „Wir haben die Uhren für Leute wie uns kreiert: Business-Männer und -Frauen zwischen 32 und 45, die ihre erste wirklich hochwertige Uhr tragen wollen, die sich auch im Büro gut macht.“

Peter Stas, Gründer von Frederique Constant, und seine Frau Aletta
Quelle: Frederique Constant/ERIC ROSSIER
In den Familien von Aletta und Peter Stas gab es keine uhrmacherische Tradition, aber Vorfahren mit wohlklingenden Namen: Aus Frederique (ihre Urgroßmutter) und Constant (sein Urgroßvater) setzten die beiden den Firmennamen zusammen. Die ersten Modelle wurden am Küchentisch entwickelt, sie hatten, ganz zeitgemäß, Quarzantrieb. Der große Durchbruch jedoch gelang 1994 mit der mechanischen „Heart Beat“, deren Zifferblatt über der Unruh ausgeschnitten war. Ein Statement in Zeiten, in denen sich die klassische Uhrmacherei erst langsam wieder von der Quarz-Krise zu erholen begann. „Und es war einer unserer größten Fehler, dieses Merkmal nicht schützen zu lassen“, erinnert sich Stas. Bald darauf fand es sich auch auf Uhren längst etablierter Hersteller.

Trotzdem dauerte es auch nach dem Umzug nach Genf ziemlich lang, bis die Firma dort als Uhrenproduzent ernst genommen wurde. Umso wichtiger war für Frederique Constant 2004 das erste eigene Werk. Das Handaufzugskaliber FC-910-1 „Heart Beat Manufacture“ entwickelte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Genfer und einer holländischen Uhrmacherschule. Es zeigte bei sechs Uhr eine Öffnung mit Blick auf die sehr große Unruh – und vor allem, „dass wir es draufhaben“. Bis heute ist es die technische Grundlage für inzwischen 27 Manufakturkaliber, mit denen Frederique Constant immer wieder demonstriert, was technisch möglich ist und dabei – vergleichsweise – bezahlbar bleibt.

BEZAHLBAR IST EIN DEHNBARER BEGRIFF - Uhren von Greubel Forsey
„Teuer finde ich eher einen Kaffee, der vier Euro kostet“
2008 erschien das mikromechanisch avancierte „Heart Beat Tourbillon“ mit einem Hemmungsrad aus Silizium, 2016 ein Ewiger Kalender, der nicht nur wegen seines moderaten Preises von 8000 Euro, sondern auch wegen seiner klassisch ebenmäßigen Gestaltung von sich reden machte. 2017 präsentierte das Haus auch noch einen eigenen Flyback-Chronographen.

Daneben entwickelte Frederique Constant auch Quarzwerke weiter. 2015 wurden die „Horological Smartwatches“ präsentiert und in diesem Jahr die Synthese aus mechanischer Uhrmacherei und Hightech-Instrument, die „Hybrid Manufacture“. Dass darin die Elektronik die Gangwerte der Mechanik analysiert, wirkt wie ein hübscher Kommentar auf das ewige Quarz-versus-Mechanik-Gezänk. Das Haus fertigt beides, ähnlich wie die Citizen-Gruppe, an die das Ehepaar Stas 2016 verkaufte, weil sich in der Familie kein Nachfolger fand. Bislang habe er von der neuen Konstellation nur Vorteile, sagt Peter Stas. Er könne die Vertriebswege des Konzerns nutzen, der ihm Freiheit lasse. Und dass man nun nicht mehr unabhängig sei, „das registrieren die Kunden gar nicht, weil in unsere Strategie nicht eingegriffen wird“.

Stas will möglichst viel über seine Kunden wissen und geht dafür neue Wege. Die Smartwatch seiner Sportuhrenmarke Alpina lancierte er auf der Internetplattform Kickstarter. Nicht um Kapital, sondern um Informationen einzusammeln über Bedürfnisse, Geschmack und regionale Unterschiede: „Bei dem Projekt haben wir in einem Monat gelernt, was man sonst in eineinhalb Jahren mitbekommt.“

Zum Jubiläum präsentierte das Unternehmen eine Kombination feinster Mechanik: Die limitierte „Perpetual Calendar Tourbillon Manufacture“ verbindet die größten Leistungen aus 30 Jahren Firmengeschichte: Und sie wird trotz der zwei Komplikationen nicht zum Trumm, sondern bleibt ganz tragbar. Die knapp 20.000 Euro, die für die Stahl-Varianten aufgerufen werden, sind eine Menge Geld. Aber es ist wenig für eine Uhr, in der sich so viel Expertise und Unternehmergeist versammeln. Businessmen jeden Alters sollten es merken.